Erfolgsfaktor IT im karitativen Einsatz

Im Christlichen Sozialwerk Dresden (CSW) herrscht ein anderer Rhythmus als in normalen Unternehmen. Das stellt auch besondere Anforderungen an die eingesetzte Software. Gefragt sind Anpassungsfähigkeit und hohe Prozesstransparenz.

Dem „Dienst am Nächsten“ – dieser Aufgabe hat sich das Christliche Sozialwerk Dresden verschrieben. Die Einrichtung, die sich um die Betreuung behinderter Menschen kümmert, wächst stetig. Das CSW beschäftigt inzwischen 2.000 Mitarbeiter. Organisation und IT konnten bei dem schnellen Wachstum jedoch kaum mithalten.

Mit zwei SAP-basierten Lösungen des Partners LBU Systemhaus hat das Christliche Sozialwerk Dresden eine IT-Umgebung geschaffen, die auf seine besonderen Bedürfnisse eingeht. Die entsprechende Funktionalität wurde in Zusammenarbeit mit CSW-Mitarbeitern und Sozialpädagogen entwickelt. Mit der auf die Sozialbranche zugeschnittenen Software DynamiCare zur Produktionsplanung und -steuerung organisiert das karitative Unternehmen inzwischen die sichere Beschäftigung für behinderte Menschen in den Werkstätten. Außerdem wird jeder Mitarbeiter in seiner persönlichen Entwicklung gefördert. In der Betreuten- und Treuhandgeldverwaltung setzt das CSW auf die LBU-Lösung DynamiCare Admin und vereinfacht damit die Verwaltungsprozesse.

Kernprozesse deckt das Sozialwerk mit der Anwendung SAP ERP ab, steigert damit die Prozesstransparenz und verringert wirtschaftliche Risiken. Peter Leuwer vom CSW: „Wir haben es geschafft, das immense Wachstum unseres Unternehmens mit dem vorhandenen Personal in Verwaltung und Buchhaltung zu bewältigen und gleichzeitig die relativen Kosten zu senken. Prozesse und Strukturen wurden grundlegend optimiert, mit dem Ziel, die Arbeit der Mitarbeiter wesentlich zu qualifizieren und sehr viel effizienter zu gestalten.“ Das CSW steht beispielhaft für alle Behindertenwerkstätten, die neben den vorrangigen sozialen Aufgaben auch den Produktions-, Materialwirtschafts- und Lieferantenprozess optimieren und dabei die strengen Maßstäbe der Zulieferindustrie berücksichtigen.

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