On-Demand-Software: Einfache Lösung, minimaler Einsatz
Der Großteil der Unternehmen in Deutschland, Österreich oder der Schweiz zählt zum Mittelstand, sie sind damit die treibende Kraft der Wirtschaft. Ihre Erfolgsfaktoren sind eine hohe Flexibilität und Agilität, die tiefe Verwurzelung in ihrer Branche sowie Kundennähe, aber auch schlanke Strukturen – im Betrieb oder beim Personal. Das spiegelt sich in den Anforderungen an die IT wider.
80 Prozent der deutschen Unternehmen befassen sich daher mit dem Thema Cloud Computing und On-Demand. Das zeigt eine Studie der Marktforscher von IDC. Wenig verwunderlich: On-Demand-Software hilft, den Spannungsbogen zwischen Effizienz, Flexibilität und Kosten zu schließen. Was das bedeutet, zeigt die Lösung SAP Business ByDesign. Alle Funktionen lassen sich bequem über einen Webbrowser bedienen, die Software deckt dabei die typischen betriebswirtschaftlichen Kernprozesse eines mittelständischen Unternehmens umfassend ab – vom Finanzmanagement und der Pflege der Kundenbeziehungen über das Personalwesen und die Beschaffung bis zum Projektmanagement und zur Logistik. Eine eigene IT-Infrastruktur ist nicht erforderlich, da die Software in einem externen Rechenzentrum läuft. Ein Unternehmen muss sich daher auch nicht um Installation, Wartung und Aktualisierung kümmern, das übernimmt SAP. Abgerechnet wird auf monatlicher Basis und nach Anzahl der Nutzer. Für den zügigen Start und damit schnelle Rentabilität können potenzielle Käufer zwischen unterschiedlichen Einstiegspaketen wählen und erst einmal klein anfangen, beispielsweise im Kundenbeziehungsmanagement. Sind zusätzliche Funktionen erforderlich, lassen sich diese bequem mit wenigen Mausklicks zuschalten.
Vollschutz für die Liquidität
Dieses Konzept hat auch die beiden Bielefelder Start-ups heat 11 und heat 11 solar überzeugt. Die Firmengruppe ist Spezialist für die Wärmeübertragung in industriellen Prozessen – zum Beispiel mit Heiz-Kühl-Tiefkühlanlangen zur Reaktortemperierung oder Wärmerückgewinnungssystemen. Erst seit Anfang Januar 2011 sind beide Unternehmen am Markt, SAP Business ByDesign war von Beginn an dabei. „SAP Business ByDesign bietet alle kaufmännischen Funktionen, die wir brauchen. Die enthaltenen Abläufe konnten wir zum Großteil direkt übernehmen und innerhalb von nur drei Monaten effiziente betriebswirtschaftliche Strukturen aufsetzen“, erläutert Geschäftsführer Stephan Kraus. „Für Start-ups ist es sehr attraktiv, die Unternehmenssoftware zu mieten und pro User eine feste Pauschale im Monat zu bezahlen. Das schont die Liquidität.“
Bis Ende 2011 soll das Geschäft auch international weiter ausgebaut werden. SAP Business ByDesign assistiert auch dabei: Neue Mitarbeiter lassen sich schnell zubuchen, das entlastet die Unternehmen bei ihren Wachstumsplänen. „Wir profitieren von klar kalkulierbaren Kosten und sind dennoch äußerst flexibel“, stellt Kraus zufrieden fest. Beraten wurden die Start-ups vom Bielefelder IT-Dienstleister itelligence AG. Der SAP-Partner vertreibt nicht nur SAP Business ByDesign, seine Experten haben heat 11 auch in allen Projektschritten begleitet und – wo nötig – unterstützt.
In dieser Beratungskompetenz liegt die Stärke der SAP-Partner. Verwurzelt in der Region, kennen sie die individuellen Erfordernisse ihrer Kunden. „Sie sprechen deutsch“, bringt es Andreas Naunin, Leiter Mittelstand für die Region D, A, CH bei SAP, auf den Punkt. Keine Frage, die Partner sorgen aus Sicht von SAP im eigentlichen Wortsinn für Nähe zum Kunden. Sie sind es auch, die mit Add-ons die Funktionalität von SAP Business ByDesign ständig verbreitern. Die SAP-Partner und ihr Engagement spiegeln somit wider, was schon immer die Stärke des Mittelstands war: kurze Reaktionszeiten, Wendigkeit, den Blick für das technisch Machbare – und vor allem für das Sinnvolle.
Software als Motivationstreiber
Anderes Geschäftsfeld, andere Firmenstruktur, ähnliche beratende Rolle des SAP-Partners, in diesem Fall der PORTOLAN Commerce Solutions GmbH: Auch der Gerüstbauer Uhle will hoch hinaus. Das Unternehmen aus dem baden-württembergischen Neckarwestheim gerüstet neben Wohnhäusern auch Produktionshallen und Industrieanlagen ein, mitunter bis in Höhen von 140 Metern. Die 110 Mitarbeiter verteilen sich auf sechs Niederlassungen, 2011 kommt die siebte hinzu. Seit Dezember 2010 steuert der Gerüstbauer sein Geschäft mit SAP Business ByDesign. Mit der On-Demand-Lösung will Firmenchef Peter Uhle für Transparenz zwischen den Niederlassungen sorgen – und damit auch den internen Wettbewerb anregen: „Der Vergleich von aktuellen Kennzahlen wie Umsatz oder Bruttogewinn zum Vorjahr oder zu den anderen Niederlassungen schürt den Ehrgeiz, sich noch mehr reinzuhängen und der Beste zu sein.“
Uhle sieht aber noch zusätzliche Vorteile. „Wir können ohne kostspielige IT-Infrastruktur weitere Niederlassungen eröffnen und in die bestehenden Unternehmensabläufe integrieren. Das hilft, näher an unsere Kunden zu rücken und unseren Marktanteil auszubauen“, urteilt er. Sein langjähriger IT-Dienstleister, die PORTOLAN Commerce Solutions GmbH, hatte ihm das On-Demand-Konzept vorgeschlagen – und ihn schnell davon überzeugt. Eine richtige Entscheidung, wie die positiven Erfahrungen mit SAP Business ByDesign zeigen.

Schreiben Sie einen Kommentar