PLM-Prozesse: Standardsoftware wirkungsvoll ergänzen

Kunden wollen immer schneller neue und innovative Produkte. Für Unternehmen lohnt sich daher Software, die den gesamten Zyklus der Produktentstehung effektiv unterstützt. Standardlösungen für Product Lifecycle Management leisten hier schon viel. Für noch höhere Prozessqualität sorgt eine Zusatzlösung des SAP-Partners CENIT AG.

Wer schon einmal auf der Onlineplattform eines Automobilherstellers seinen Neuwagen individuell konfiguriert hat, weiß, dass sich die zahlreichen unterschiedlichen Ausstattungsmerkmale zu einer schier unüberschaubaren Variantenvielfalt kombinieren lassen. Hinter den Kulissen, im eigentlichen Produktionsprozess, stellt ein solches Customizing höchste Anforderungen an die beteiligten Abteilungen und Funktionen. Trotzdem stehen in vielen Unternehmen noch immer nicht alle relevanten Informationen zur Verfügung.

„Für Unternehmen, die für die betriebswirtschaftlichen Kernprozesse bereits auf die Anwendung SAP ERP setzen und nun auch die Produktentwicklung über den gesamten Lebenszyklus integriert abbilden wollen, ist eine Anbindung der Komponente SAP Product Lifecycle Management (SAP PLM) der nächste logische Schritt“, argumentiert Horst Heckhorn, Senior VP SAP Solutions vom SAP Partner CENIT. Mit cenitCONNECT hat der Partner die SAP-Software zudem um eine Reihe PLM-spezifischer Komponenten erweitert und so eine Plattform geschaffen, um

  • weltweit verteilte Entwicklungs- und Produktionsumgebungen bestmöglich zu unterstützen,
  • die Prozesssicherheit und Prozessqualität weiter zu steigern,
  • wesentliche PLM-Abläufe zu beschleunigen.

Beispiel Änderungsmanagement
„Der Prozess Änderungsmanagement zeigt exemplarisch, wie komplex sich neue Anforderungen im Produktlebenszyklus auswirken können – etwa wenn Kunden oder Lieferanten Änderungen an einem bestehenden Produkt fordern“, erklärt Heckhorn. Zentrales Element leistungsfähiger Entwicklungs- und Änderungsprozesse ist eine flexible Produktstruktur, wie sie SAP PLM abbildet. Diese Struktur wird entlang des gesamten Produktlebenszyklus mit allen relevanten Produktinformationen befüllt, von den ersten Spezifikationsdokumenten über typische Engineering-Daten wie CAD-Modelle bis hin zu fertigungsrelevanten Objekten wie Montagesimulationen. Unternehmen können so mit SAP PLM bereits in einer frühen Phase Entwicklungsaufgaben und Strukturplanung modellieren sowie mögliche Produktvarianten planen und simulieren.

cenitCONNECT erleichtert darüber hinaus den Umgang mit ganzheitlichen Produktstrukturen, Varianten und Konfigurationen und ermöglicht es, die Entwicklungs- oder Änderungsprozesse des SAP-Standards branchenspezifischen Anforderungen präzise anzupassen. Speziell entwickelte Komponenten zur geführten Stücklistenausleitung und -synchronisation vereinfachen zudem das Zusammenspiel zwischen Engineering und Betriebswirtschaft. Mit durchgängigen Änderungsprozessen können die Anwender alle relevanten Produktdaten nun über den gesamten Lebenszyklus hinweg steuern und pflegen – und auch leicht historische Stände ausleiten. Einfache Funktionen zum Stücklistenvergleich, etwa von Konstruktions- und Fertigungsstückliste, komplettieren das Zusammenspiel unterschiedlicher Disziplinen im Produktentwicklungsprozess (PEP). „Ausgeprägte, rollenbasierte Zugriffsmechanismen verstärken die Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Produktstruktur über Unternehmensgrenzen hinweg“, führt Heckhorn aus. Neben dem Produktstrukturmanagement und Möglichkeiten zur internen und externen Kollaboration unterstützt cenitCONNECT alle wichtigen PLM-Kernprozesse.

Prozesse intuitiv modellieren
cenitCONNECT ist über die Technologieplattform SAP NetWeaver nahtlos mit SAP PLM und SAP ERP verknüpft. Das bedeutet: Anwender können mit der Software in Echtzeit auf alle prozessrelevanten oder produktrelevanten Informationen zugreifen, unabhängig davon, in welcher SAP-Lösung sich diese befinden. Darüber hinaus lässt sich cenitCONNECT auch leicht mit den Anwendungen anderer Anbieter verbinden. Ein weiterer Vorteil: cenitCONNECT ermöglicht es auch dem ungeschulten Benutzer, Prozesse jederzeit und dynamisch zu modellieren und zu ändern – ohne Unterstützung der IT. „Unsere langjährige Erfahrung hat gezeigt – wer Microsoft Excel bedienen kann hat keine Probleme, Prozesse mit cenitCONNECT zu modellieren“, sagt Heckhorn.

Die SAP-PLM-basierte Geschäftsprozess-Engine unterstützt so den kompletten Produktlebenszyklus in einem integrierten System. Verschiedene Anwendungsfälle in Engineering und Betriebswirtschaft lassen sich über die Plattform flexibel ausprägen – ganz gleich, ob konzernumspannend oder für ein-zelne Fachbereiche. „Der Nutzen liegt auf der Hand: Dank durchgängiger Prozesse sowie aller relevanten Kontextinformationen können die Unternehmen mögliche Risiken frühzeitig erkennen, Kosten senken und die Durchlaufzeit für neue Produkte oder Produktänderungen minimieren – und sich so besser im globalen Wettbewerb behaupten. Das zeigen erfolgreiche Kunden wie Hirschmann Automotive, Hansgrohe, MAHLE oder REHAU“, schließt Heckhorn.

Weitere Informationen:
Hier mehr über cenitCONNECT erfahren.

Kontakt:
CENIT AG
Industriestr. 52-54
D-70197 Stuttgart
Tel.:                 +49 (711) 7825-30
Fax:                 +49 (711) 7825-4000
E-Mail:              info@cenit.de
Internet:            www.cenit.de/connect

Artikelbewertung

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne 1 Bewertung
Loading ... Loading ...

Empfehlen Sie diesen Artikel weiter

Facebook LinkedIn XING Twitter Drucken Weiterempfehlen

Verwandte Artikel

  1. Value Management: Mehr aus IT-Projekten herausholen
  2. Application Lifecycle Management – die richtige Strategie finden
  3. Der richtige Riecher für optimale Prozesse
  4. Rasch von der Idee zum Produkt
  5. productronica 2011: Prozesse und Produktmanagement vereint

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre Meinung